Diakonenweihe: In Neustadt helfen viele zusammen

Die Mittelbayerische Zeitung hat im Vorfeld der Diakonenweihe am Samstag, 8.12.2018 eine Umfrage gestartet, um herauszuhören, was im Vorfeld der Veranstaltung an Arbeiten anstehen.

  • Schwester Maria Regis freut sich   auf die Diakonenweihe.  Die Ordensfrau ist seit vier Jahrern in Neustadt und als Mesnerin der Stadtpfarrkirche im Einsatz: „Wir freuen uns sehr, dass die Diakonenweihe in Neustadt stattfindet und dass wir einen zukünftigen Diakon als Jahrespraktikanten in Neustadt erleben durften. Gerade in der heutigen Zeit ist es etwas besonderes, wenn sich jemand so in den Dienst Gottes stellt. Für die Diakone ist es sehr wichtig, dass sie im Glauben und in der Liebe fest verankert sind in Christus. Und so machen wir mit viel Freude und mit vielen Helferinnen die Vorbereitung für das Fest.“
  • Gerina Leipert sorgt im Pfarrbüro, dass die Fäden laufen. „Ich bin für die Hardware zuständig“, sagt sie. Gerina Leipert kümmert sich am Festtag um den Blumenschmuck in der Kirche, um die Fahnen und ausreichend Stühle, denn es werden viele Gäste erwartet. Immerhin werden sieben Diakone geweiht und da werden nicht nur deren Familien, sondern auch Abordnungen der Heimatpfarreien in Neustadt erwartet. Scheinbare Nebensächlichkeiten sind genauso wichtig, wie die großen Dinge. So muss der Ordnerdienst für die Gäste genauso organisiert werden wie der Kuchen für die Besucher. Und immer wieder sind da die Anrufe für den Stadtpfarrer, wenn der nicht da ist. Es muss viel vermittelt werden in diesen Tagen. Gerina Leipert sagt: „Ich habe schon viele Feste erlebt, aber dieses ist ein ganz Besonderes.“ 
  • Josef Kastl ist ein gläubiger Mensch. Früher war er Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins im Neustädter Ortsteil Mühlhausen. Das Amt hat er niedergelegt, inzwischen ist er der Sprecher des Pfarrgemeinderats von St. Vitus in Mühlhausen. Diese Pfarrgemeinde ist mit St. Laurentius in Neustadt in einer Pfarreiengemeinschaft verbunden, sie „teilen“ sich die Geistlichen. „Wir helfen zusammen“, sagt Josef Kastl. Am Donnerstagabend wurde gemeinsam aufgebaut, am Samstag wird Josef Kastl mit anderen Helfern dazu beitragen, dass sich die zahlreichen auswärtigen Gäste in Neustadt zurecht finden. „Wir sind die Einweiser“, erklärt der Mühlhausener Pfarrgemeinderatssprecher. Für ihn ist der Samstag trotz aller Arbeit vor allem aber auch ein Festtag. „Die Diakonenweihe ist ein wichtiger Teil des kirchlichen Lebens. Man erlebt sie nicht alle Tage. Ich lerne durch diesen Tag das kirchliche Leben ein weiteres Stück kennen.“ Darauf freut er sich.
  • Seit 2002 gehört Walter Karrer dem Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Laurentius an. Seit dem Frühjahr ist er Sprecher des Gremiums. Er wird am Samstag als „Mädchen für alles“ – für Ordnerdienste, als Platzanweiser in der Kirche und überall da, wo gerade jemand gebraucht wird – im Einsatz sein. „Wir rechnen mit vielen Gästen“, sagt Walter Karrer. „Und bestuhlen die Kirche St. Laurentius deshalb zusätzlich.“ Walter Karrer freut sich auf die Diakonenweihe. „Das ist ein Ereignis, das Neustadt noch nie erlebt hat. Ich bin begeistert, dass ich dabei sein kann.“ Es sei schön, so der Pfarrgemeinderatssprecher weiter, dass Neustadt für die Diakonenweihe ausgewählt wurde. Karrer sieht das Fest auch als ein Fest der Pfarreiengemeinschaft von St. Vitus in Mühlhausen und St. Laurentius in Neustadt. „Zusammen sind wir eine starke Gemeinschaft.“
  • Maria Ganslmeier ist eine der ganz wichtigen Stützen der Pfarrei St. Laurentius. Nicht nur als Gemeindereferentin, Religionslehrerin, in der Jugendarbeit, bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion oder der Gestaltung der Krabbelgottesdienste. „Sie hat auch bei großen Veranstaltungen den totalen Überblick“, loben die Mitarbeiter der Pfarrei. „Wenn wir sie nicht hätten, dann gäbe es bei uns ein großes Loch.“ Und dabei ist die hauptamtliche Mitarbeiterin der Pfarrei St. Laurentius immer super bescheiden, sie zieht‘s nicht in die Öffentlichkeit. Das kommt an.
  • Schwester Anette kam mit Schwester Maria Regis vor vier Jahren nach Neustadt. 20 Stunden arbeitet sie pro Woche im Kindergarten St. Laurentius, darüber hinaus ist sie viel in der Pfarrgemeinde im Einsatz. Sie sagt: „Für mich ist es etwas wunderschönes, wenn sich junge Männer zum Diakon weihen lassen. Für uns Christen ist es ein Glaubenszeugnis, dass die jungen Männer uns geben, wenn sie sich ganz in den Dienst der Kirche stellen und ein Diener Gottes sind. Sie sind ein Zeichen der Hoffnung für die Kirche und das Gottesvolk. Dazu trage ich meinen Beitrag bei der Festvorbereitung bei.“ 

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen